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Mehrsprachigkeit und Diskriminierung: Sprache kostet


Zuletzt aktualisiert: 5 Okt 2020

Quelle: taz.de, 7.9.20

Es ist eine Debatte in Anführungsstrichen, die immer dann aufgewärmt wird, wenn Deutschland wieder einen Schuss Leitkultur braucht. Sie ist ein Klassiker in konservativen Kreisen, erinnert man sich an den einstigen Vorstoß der CSU, laut der in migrantischen Wohnzimmern bitte schön auch Deutsch zu sprechen sei; oder an Carsten Linnemanns (CDU) Idee, noch nicht so deutschgewandte Kinder einfach später einzuschulen.

Auch die FDP interessiert sich für die Deutschkenntnisse migrantischer Kinder. Das zeigt die kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, in der sie auch erfahren wollte, wie viele der knapp 3,2 Millionen Kita-Kinder in Deutschland in ihren Familien „vorrangig nicht Deutsch“ sprächen. Die Antwort: 674.737 und somit 21,4 Prozent, wie die „Tagesschau“ am Wochenende festgestellt hat. Mehr lesen...