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CfP: Schulische Mehrsprachigkeit in traditionell polyglotten Gesellschaften


Ultima actualizare: 15 Mai 2016

Tagung an der Universität zu Köln
12. bis 14. September 2016

Deutschland ist auf dem Weg, eine vielsprachige Gesellschaft zu werden. Die Gründe dafür sind mannigfach, doch stellt dies ganz neue Herausforderungen an den Schulunterricht in der heutigen Zeit, auf die es Lösungsvorschläge zu suchen gilt, um bspw. den Fremdsprachenunterricht angemessen zu gestalten.

Gleichzeitig existieren bereits zahlreiche polyglotte Gesellschaften, in denen ein institutionalisierter Unterricht in der zweiten Sprache stattfindet, der vom Fachunterricht in der Zweitsprache bis zum intensiven Unterricht in der zweiten Sprache bei Einsprachigkeit im Fachunterricht reicht. Warum sollten wir also nicht einmal einen Blick über die Grenzen Deutschlands wagen, um uns Anregungen für Lösungsvorschläge einzuholen?

Darum möchten wir in dieser Tagung u.a. den Fragen nachgehen:

  • wie in einzelnen traditionell polyglotten Gesellschaften mit Mehrsprachigkeit im Schulunterricht bzw. schulischen Fremdsprachenunterricht umgegangen wird,
  • welche Rolle/n dabei die vorhandenen Idiome bzw. potentielle Fremdsprachen einnehmen,
  • welche Einflüsse ggf. von Seiten der Politik geltend gemacht werden bzw. wer ansonsten die Entscheidungen in diesem Feld lenkt?*

Gerne können in diesem Zusammenhang auch Good-Practice-Vorschläge präsentiert werden, bzw. Versuche unternommen werden, erfolgreiche Modelle anderer Länder auf die deutsche Schul-/Unterrichtssituation zu adaptieren.

Wir freuen uns auf zahlreiche Vortragsvorschläge, um ein möglichst facettenreiches Bild des Umgangs mit schulischer Mehrsprachigkeit in traditionell polyglotten Gesellschaften zu erlangen. Bitte senden Sie Ihren Abstract [max. 1.000 Zeichen inkl. Leerzeichen] mit einer kurzen Bibliographie bis zum 01. August 2016 an Această adresă de email este protejată contra spambots. Trebuie să activați JavaScript pentru a o vedea.

Das Veranstaltungsteam freut sich auf Ihre Beiträge:
Prof. Dr. Johannes Kramer (Universität Trier)
Prof. Dr. Sylvia Thiele (Johannes Gutenberg Universität Mainz)
Jun.-Prof. Dr. Aline Willems (Universität zu Köln)

Quelle: romanistik.de

Beitrag von: Aline Willems

Redaktion: Christof Schöch