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Wo stehen die Unternehmen in Sachen Sprachen?


Zuletzt aktualisiert: 25 Jul 2015

Wir verfügen heute über eine große Zahl von Untersuchungen, die in den letzten zehn Jahren, nach der Initialzündung der Untersuchung ELAN von 2007, zu den Auswirkungen von fehlender Sprachkompetenz bei der Entwicklung der Unternehmen gemacht wurden.
Weitere Studien wurden seither veröffentlicht: der Bericht « Die Sprachen machen unsere Geschäfte », veröffentlicht 2009 vom Forum der Betriebe zur Sprachvielfalt unter der Leitung von Etienne Davignon; die Studie PIMLICO, veröffentlicht 2011 über die Strategien des Sprachenmanagements in kleinen und mittleren europäischen Betrieben; das Forschungsprogramm DYLAN (Dynamik der Sprachen), dessen Kapitel « Betriebe » besonders wichtig war; eine Untersuchung von 2011 des OREFQ (Regionales Forum für Arbeitsplätze, Ausbildung und Qualifikation) der Region Lothringen; eine Zusatzstudie des Programms ELAN in Katalonien, die Studie CELAN (Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze durch Sprachenkenntnisse) über die Bedürfnisse der Betriebe in Sachen Sprachen; und schließlich der Bericht LEMP (« Sprachen und Einstellbarkeit », zur Zeit im Druck). Und diese Liste ist längst nicht vollständig. Wir müssten insbesondere die Beiträge des British Council erwähnen, u.a. den von Professor Claude Truchot im Rahmen einer französisch-kanadischen Zusammenarbeit, sowie den unter der Leitung von Professor François Grin (Universität Genf).
Es gibt also eine Fülle von Möglichkeiten, wenn man sich über die Praxis und die Bedürfnisse der Unternehmen in Sachen Sprachen informieren will, und wir können sie in Beziehung setzen mit einer Menge Beobachtungen und Zeugnissen.
Was sagen uns nun all diese Untersuchungen?
- Sprachen sind wichtig für die Betriebe,
- Englisch ist wichtig, genügt aber nicht,
- alle Funktionen und alle Mitarbeiter des Betriebs sind von Sprachen betroffen, aber nicht alle im selben Grad und in der selben Weise,
- der entscheidende Faktor bei der Wahl der Sprache ist der Kunde, der Zulieferer, der Partner, deshalb der Gedanke, dass die Geschäftssprache zuerst die des Kunden ist,
- die Sprachen sind ein entscheidender Faktor bei der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Auf dieser Grundlage lässt sich nun behaupten, dass der ideale leitende Angestellte heute einer ist, der mehrere Sprachen spricht, der die jeweilige interkulturelle Dynamik erfasst und der in der Lage ist, dieses Verstehen in eine höhere Fähigkeit umzusetzen, die Menschen zu führen. Diese Art Fähigkeiten, die in den Managerschulen noch wenig entwickelt ist, ist ein bedeutender Trumpf, nämlich auch außerhalb der beruflichen Domäne. Für das Unternehmen ist das eine seltene Kompetenz, deren positive Auswirkungen zahlreich sind:
- auf den Informationskreislauf, auf seine Geschwindigkeit und vor allem seine Qualität,
- auf die Qualität des Arbeitsklimas,
- auf die Qualität der Beziehungen der Mitarbeiter untereinander, die Identität eines jeden wird respektiert,
- auf die Produktivkraft jedes einzelnen: ein Mitarbeiter, der sich wohl fühlt, arbeitet besser.
- auf die Qualität der Entscheidungsfindung. Es ist einfacher, die Ausbildungskosten einzuschätzen als die einer schlechten Entscheidung,
- auf die Schaffenskraft, denn es wurde erkannt, dass zwei- oder mehrsprachige Individuen im allgemeinen kreativer sind, fähiger bei den Verhandlungen, usw.
Alle diese Vorteile haben natürlich einen bestimmten Wert für das Unternehmen. So erstaunt es nicht, dass sich dies in den Gehältern niederschlägt. Die Bewerber mit einer mehrsprachigen Kompetenz haben einen eindeutigen Vorteil gegenüber denen, die außer ihrer Sprache nur englisch beherrschen.

 

Wo stehen die Unternehmen in Sachen Sprachen?

Wir verfügen heute über eine große Zahl von Untersuchungen, die in den letzten zehn Jahren, nach der Initialzündung der Untersuchung ELAN von 2007, zu den Auswirkungen von fehlender Sprachkompetenz bei der Entwicklung der Unternehmen gemacht wurden.

Weitere Studien wurden seither veröffentlicht: der Bericht « Die Sprachen machen unsere Geschäfte », veröffentlicht 2009 vom Forum der Betriebe zur Sprachvielfalt unter der Leitung von Etienne Davignon; die Studie PIMLICO, veröffentlicht 2011 über die Strategien des Sprachenmanagements in kleinen und mittleren europäischen Betrieben; das Forschungsprogramm DYLAN (Dynamik der Sprachen), dessen Kapitel « Betriebe » besonders wichtig war; eine Untersuchung von 2011 des OREFQ (Regionales Forum für Arbeitsplätze, Ausbildung und Qualifikation) der Region Lothringen; eine Zusatzstudie des Programms ELAN in Katalonien, die Studie CELAN (Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze durch Sprachenkenntnisse) über die Bedürfnisse der Betriebe in Sachen Sprachen; und schließlich der Bericht LEMP (« Sprachen und Einstellbarkeit », zur Zeit im Druck). Und diese Liste ist längst nicht vollständig. Wir müssten insbesondere die Beiträge des British Council erwähnen, u.a. den von Professor Claude Truchot im Rahmen einer französisch-kanadischen Zusammenarbeit, sowie den unter der Leitung von Professor François Grin (Universität Genf).

Es gibt also eine Fülle von Möglichkeiten, wenn man sich über die Praxis und die Bedürfnisse der Unternehmen in Sachen Sprachen informieren will, und wir können sie in Beziehung setzen mit einer Menge Beobachtungen und Zeugnissen.

Was sagen uns nun all diese Untersuchungen?

- Sprachen sind wichtig für die Betriebe,

- Englisch ist wichtig, genügt aber nicht,

- alle Funktionen und alle Mitarbeiter des Betriebs sind von Sprachen betroffen, aber nicht alle im selben Grad und in der selben Weise,

- der entscheidende Faktor bei der Wahl der Sprache ist der Kunde, der Zulieferer, der Partner, deshalb der Gedanke, dass die Geschäftssprache zuerst die des Kunden ist,

- die Sprachen sind ein entscheidender Faktor bei der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Auf dieser Grundlage lässt sich nun behaupten, dass der ideale leitende Angestellte heute einer ist, der mehrere Sprachen spricht, der die jeweilige interkulturelle Dynamik erfasst und der in der Lage ist, dieses Verstehen in eine höhere Fähigkeit umzusetzen, die Menschen zu führen. Diese Art Fähigkeiten, die in den Managerschulen noch wenig entwickelt ist, ist ein bedeutender Trumpf, nämlich auch außerhalb der beruflichen Domäne. Für das Unternehmen ist das eine seltene Kompetenz, deren positive Auswirkungen zahlreich sind:

- auf den Informationskreislauf, auf seine Geschwindigkeit und vor allem seine Qualität,

- auf die Qualität des Arbeitsklimas,

- auf die Qualität der Beziehungen der Mitarbeiter untereinander, die Identität eines jeden wird respektiert,

- auf die Produktivkraft jedes einzelnen: ein Mitarbeiter, der sich wohl fühlt, arbeitet besser.

- auf die Qualität der Entscheidungsfindung. Es ist einfacher, die Ausbildungskosten einzuschätzen als die einer schlechten Entscheidung,

- auf die Schaffenskraft, denn es wurde erkannt, dass zwei- oder mehrsprachige Individuen im allgemeinen kreativer sind, fähiger bei den Verhandlungen, usw.

Alle diese Vorteile haben natürlich einen bestimmten Wert für das Unternehmen. So erstaunt es nicht, dass sich dies in den Gehältern niederschlägt. Die Bewerber mit einer mehrsprachigen Kompetenz haben einen eindeutigen Vorteil gegenüber denen, die außer ihrer Sprache nur englisch beherrschen.